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    Holzgreifer & Verladezangen

    Holzgreifer & Verladezangen

    Ein Holzgreifer ist ein forsttechnisches Greifwerkzeug zum Aufnehmen, Ziehen und Verladen von Stammholz. Von allgemeinen Lastgreifern hebt er sich durch seine auf Rundholz ausgelegte Greifgeometrie ab. Je nach Ausführung arbeitet er mechanisch oder hydraulisch an Kran, Frontlader oder Schlepper und ist für den Lastumschlag nach den jeweils einschlägigen Anforderungen an Lastaufnahmemittel ausgelegt.

    Beim Rücken, Poltern und Verladen von Stammholz kommt es auf eine zum Holz passende Greifgeometrie und auf die Abstimmung mit dem Trägergerät an. In der Forsttechnik werden Holzgreifer und Verladezangen eingesetzt, um einzelne Stämme, Kurzholz oder Langholz aufzunehmen, anzuheben und auf Rückekarren, Anhänger oder an den Polterplatz zu bewegen. Je nach Aufbau eignen sich dafür leichte mechanische Lösungen für Schlepper und einfache Verladeeinrichtungen oder hydraulische Ausführungen für Kran und Frontlader.

    Wofür werden Holzgreifer und Verladezangen in der Forsttechnik eingesetzt?

    Verladezangen für den Forsteinsatz dienen zum Greifen, Heben, Ziehen und Verladen von Stammholz bei der Holzernte, am Polterplatz und beim Aufarbeiten.

    Zu den typischen Einsätzen gehören das Verladen gefällter Stämme auf Anhänger, das Umsetzen von Holz am Wegrand und das Beschicken von Spaltern oder Sägen. Eine Holzverladezange arbeitet dabei gezielt auf Rundholz und bietet gegenüber improvisierten Anschlagmitteln mehr Kontrolle beim Aufnehmen einzelner Stämme. Auch als Holzgreifzange oder Greifzange für Holz bezeichnete Modelle sind auf die forstliche Praxis mit Kran, Frontlader oder Schlepper abgestimmt.

    Welche Bauarten gibt es?

    Mechanische und hydraulische Holzzangen decken im Forst unterschiedliche Anforderungen bei Bedienung, Anbaugerät und Taktzahl ab.

    • Eine mechanische Holzzange öffnet und schließt über ihre Konstruktion, Eigenlast oder einen Lösemechanismus und eignet sich für einfache Verladeeinrichtungen an Schleppern, Lastwagen oder Kranen.
    • Eine hydraulische Holzzange wird aktiv über die Hydraulik des Trägergeräts betätigt und ist sinnvoll, wenn Stämme häufig aufgenommen, exakt positioniert oder in engem Arbeitsraum bewegt werden.
    • Zangen für den Traktor sind meist für den Einsatz an Frontlader, Heckkran oder Verladeeinrichtung gedacht und sollten immer zur Geometrie und Tragfähigkeit des Trägergeräts passen.
    • Dreiarmige Ausführungen greifen beim Verladen langer oder dicker Stämme oft ruhiger als einfache Zangenformen.

    Worauf kommt es bei der Auswahl an?

    Öffnungsweite, zulässige Belastung, Eigengewicht und die passende Aufhängung sind die wichtigsten Auswahlkriterien für einen Holzgreifer im Forst.

    Die Öffnungsweite muss zum üblichen Stammdurchmesser passen, damit dünneres Holz gefasst und stärkeres Holz noch aufgenommen werden kann. Ebenso wichtig sind Tragkraft oder maximale Zugbelastung, denn daraus lässt sich ableiten, für welche Lasten und Arbeitsweisen eine Verladezange vorgesehen ist. Ein geringes Eigengewicht entlastet Kran oder Frontlader, während die Bauhöhe Einfluss auf Hubweg und Handling unter beengten Bedingungen hat.

    Für welche Trägergeräte eignen sich die Zangen?

    Frontlader, Kran, Schlepper und Verladeeinrichtungen an Lastwagen sind typische Trägergeräte für Holzzangen im Forst.

    Am Frontlader dient eine Holzgreifer-Zange oft zum schnellen Aufnehmen und Verladen am Hof oder am Weg. Am Kran spielt neben der Greifkraft vor allem ein ruhiges Lastverhalten eine Rolle. Für einfache Verladeeinrichtungen an Lastwagen und Schleppern sind mechanische Modelle mit Zugseil oder Lösehebel gebräuchlich. Wer mit hydraulischen Greifern für Stammholz arbeitet, sollte die Auslegung der vorhandenen Hydraulik mit einbeziehen. Je nach Anwendung können außerdem Zubehör für Hydraulik, Zubehör für Umlenkrollen sowie Seile für Forstwinden relevant sein.

    Welche Ergänzungen sind im Forstalltag sinnvoll?

    Zubehör für den Holzumschlag und für die Anschlagtechnik ergänzt Holzgreifer sinnvoll, wenn Holz nicht nur verladen, sondern auch gerückt, gesichert oder umgelenkt werden muss.

    Je nach Arbeitsablauf können Rückeketten & Zubehör, Chokerseile & Zubehör, Rundschlingen & Verankerungsgurte oder Umlenkrollen sinnvoll sein. Für den Betrieb von Kran, Schlepper oder Verladeeinrichtung spielen außerdem Öle & Schmierstoffe und bei stationärer Versorgung auch Tankanlagen eine Rolle. Wo Maschinen im Dunkeln arbeiten, sind Arbeitsscheinwerfer praxisrelevant. Beim Umgang mit Leckagen auf dem Waldweg oder am Lagerplatz hilft Ölbeseitigung. Für stark mechanisierte Verfahren im Holzfluss gehören auch Harvester und Rückekarren zum weiteren Umfeld dieser Kategorie.

    Stand: Juli 2026

    Aus der GRUBE-Produktberatung Forst

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